Volksskilanglauf muss verlegt werden

 

Skiclubs Furth im Wald und Domažlice hoffen nun auf Termin im März – Ablauf-Änderung geplant

Furth im Wald. (reit) Eigentlich sollte am kommenden Sonntag, 25. Februar, der 20. grenzüberschreitende Volksskilanglauf im Rahmen der Städtepartnerschaft vom Gibacht nach Capartice über die Bühne gehen, doch es sieht derzeit eher nach Frühling aus und so wurde bei einem Treffen der Vertreter der Skiclubs Domažlice und Furth im Wald im Restaurant des Kulturzentrums Domažlice die Veranstaltung für diesen Tag wegen Schneemangels abgesagt.

Bei der Durchführung der bei Skilangläufern sehr beliebten Veranstaltung, bei der sich die beiden Skiclubs jährlich in der Organisation abwechseln, ist dieses Mal die tschechische Seite mit der Durchführung an der Reihe. Er hatte deshalb den Skiclub Furth im Wald zu einer Besprechung nach Domažlice eingeladen, der vertreten war mit Vorsitzenden Max Franz, Klaus Buschek und Karl Reitmeier. Vom Skiclub Domažlice waren dessen Vorsitzender Martin Janovec, Pavel Tilkovský und Petr Skala anwesend.

Nachdem die Wetterprognosen nicht für Schneefälle ausgerichtet sind, war schnell klar, die Veranstaltung für kommenden Sonntag abzusagen. Doch aufgeben wollen die beiden Skiclubs noch nicht und hoffen, dass Frau Holle doch noch im März ihre Betten ausschüttelt und den Volks-Skilanglauf noch ermöglicht. In diesem Fall würde der Termin dann sehr kurzfristig angesetzt. Die Veranstaltung wird heuer auch als Gedächtnislauf für die inzwischen verstorbenen Skilanglauf-Enthusiasten Josef Janovec, Horst Tanner und Franz Thurner abgewickelt. Thurner war in seiner Eigenschaft als Leitender Beamter der Stadt Furth im Wald mit der Initiator für einen grenzüberschreitenden Volksskilanglauf im Rahmen der Städtepartnerschaft, der erstmals 1997 durchgeführt wurde. Im vergangenen Jahr hatte die Veranstaltung abgewickelt werden können, doch bereits in den Vorjahren musste er schon immer wieder mal wegen Schneemangels ausfallen.

Beim Organisationstreffen kam man überein, sollte ein Termin noch möglich sein, den Volksskilanglauf dann nicht mehr in der klassischen Form durchzuführen, bei dem alle Läufer von beiden Seiten der Grenze gemeinsam von einem Startpunkt weglaufen. Erstmals würden dann die tschechischen Läufer von Capartice aus starten, während sie deutschen Läufer vom Gibacht aus in die Spur gehen würden und dann über den Grenzübergang Brombeerriegel und die Sattelhütte/Na Zlomu die Bendahütte erreichen würden. Dies hätte den Vorteil, dass im Vorfeld auch keine Busse gebucht werden müssten. Der Treffpunkt bei der Bendahütte wäre für 11 Uhr vorgesehen und dort wird es dann ein gemütliches Treffen zwischen den Langläufern der beiden Seiten geben, unter denen inzwischen ja auch schon längst Freundschaften entstanden sind. Die Teilnehmer bekommen nach der Ankunft eine Urkunde überreicht.

Bei der Bendahütte gibt es dann auch einen Teeausschank und dort besteht auch die Möglichkeit sich Grog, Bier oder alkoholfreie Getränke zu kaufen. Durch den Wegfall der Busse müssen erstmals auch keine Startgebühren entrichtet werden. Auch eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer jedoch teilnehmen möchte, sollte über eine gute körperliche Verfassung und skilangläuferisches Können verfügen. Die circa sieben Kilometer lange Strecke vom Gibacht bis zur Bendahütte wird als mittelschwer eingestuft. Nach dem gemütlichen Beisammensein können die Skilangläufer wieder nach ihrem Gutdünken den Heimweg antreten. Den Sanitätsdienst wird wie immer in bewährter Form die Bergwachtbereitschaft Furth im Wald übernehmen.

Jetzt hoffen die beiden Skiclubs natürlich, dass Petrus doch noch ein Einsehen mit den Wintersportlern hat und an einigen Tagen noch so viel Schnee schickt, damit die Veranstaltung doch noch durchgeführt werden kann.

Foto: Bei der Besprechung in Domažlice (von links): Pavel Tilkovský, Petr Skala, Martin Janovec, Max Franz, Klaus Buschek und Karl Reitmeier.