Jahreshauptversammlung 2017

von Steffi Macharowsky (Kommentare: 0)

Miteinander erfolgreich unterwegs

Der Skiclub zieht bei der Jahreshauptversammlung positive Bilanz – Zwei Neubesetzungen in der Vorstandschaft

 „Es gibt doch noch gute Winter“

Mit diesen Worten begann Wolfgang Schromm, der Vorsitzende des Skiclubs Furth im Wald, am Freitagabend seinen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßte Schromm insbesondere den 2. Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, Michael Mühlbauer. Genügend Schnee und Kälte hätten den Wintersportlern und nicht zuletzt dem Skiclub gut getan. Und so könne der Verein viele sportliche Erfolge und gelungene Veranstaltungen vermelden.

 

Ein bayerischer Meister kommt aus Furth

Mit Tobias Buschek erreichte ein Further Nachwuchssportler den bayerischen Meistertitel in seiner Alterskalsse im Skicross. Es war dem Skiclub eine große Freude, ihn für seinen Erfolg mit der silbernen Ehrennadel des Vereins auszuzeichnen. Im Beisein des Cheftrainers und Alpinwarts Nordisch heftete Schromm einem sichtlich stolzen Tobias die Nadel an die Skiclub-Jacke. Dass dieser Erfolg das ganze Langlaufteam beflügelte, erläuterte im Lauf der Versammlung auch Gerhard Würz, der auf die zahlreichen Podestplätze in regionalen und überregionalen Wettbewerben verwies. Die jungen Langläufer finden sich durchwegs auf den vorderen, wenn nicht sogar auf den ersten Plätzen in der Wettbewerbserie des Oberpfälzer Skiverbands („Meister-Nordic-Cup“) wie auch auf Nordbayerischer Ebene. Dass manche Langläufer auch den reinen Läufern immer ein paar Schritte voraus sind, wird durch das hervorragende Abschneiden der Nachwuchssportler in der Laufcup-Serie des Landkreises Cham deutlich.

 

Der Skilift am Voithenberg wird elektrifiziert

Mit das Thema unter den Wintersportlern der Stadt war heuer der Ausfall des „großen Lifts“ am Voithenberg. Was lange schon befürchtet wurde, trat heuer ein, gerade in einer Zeit, wo hervorragende Bedingungen am Hausberg der Further herrschten. Mit einem weinenden Auge, da der Ausfall des Lifts auch das Liftstüberl zum Schließen zwang, aber auch mit einem lachenden Auge berichtete Schromm von der rauchenden Wolke des Lifts, die später auch im Bilderrückblick zu sehen war. Schromm, wie auch der 2. Bürgermeister der Stadt, Michael Mühlbauer, äußerten sich freudig über den Entschluss, den Dieselmotor gegen einen Elektromotor auszutauschen. Der Dank des Vereins und wohl auch aller Skifahrer Furths gehe deshalb an Bürgermeister Sandro Bauer und den Aufsichtsrat der Stadtwerke Furth im Wald. „Es ist die richtige Entscheidung, den Lift für weitere Generationen auf Vordermann zu bringen.“ fasste Schromm die Freude über die Elektrifizierung, die noch vor der Wintersaison durchgeführt werden soll, zusammen.

 

Entwicklung des Gibacht-Gebiets zum DSV-Nordic-Aktiv-Zentrum

Schromm berichtete kurz über die erfolgten Maßnahmen im Projekt der beiden Städte Furth im Wald und Waldmünchen, die Region Gibacht-Althütte-Cerchov zu einem DSV-Nordic-Aktiv-Zentrum zertifizieren zu lassen. Die Wintervermessung sei schon durchgeführt, die Sommervermessung stehe bald an. Er sei zuversichtlich, dass die Region hier ein stimmiges Konzept am Gibacht und der Althütte bekommen werde. Wichtig für den Skiclub und die Sportler und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Gebiets unabdingbar sei der Ausbau der 5km-Loipe am Gibacht, die eine Skating- und Parallelspur erhalten solle. Der Skiclub habe die Städte hierbei in enger Zusammenarbeit mit der Skiabteilung des TV Waldmünchen beraten und freue sich schon auf die gewaltige Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des gesamten Gebiets. Schromms expliziter Dank ging an alle, die sich mit viel Zeit und Arbeitseinsatz dafür einsetzen, insbesondere Steffi Macharowsky, Klaus Buschek, Gerhard Würz und Karl Reitmeier und die Bürgermeister Ackermann und Bauer, dass diese diesen Weg beschreiten.

 

Der Skiclub als „Ganzjahres – Outdoor – Verein“

Neben den „klassischen“ Veranstaltungen eines Skiclubs wie die Durchführung der Kindergartenskikurse durch die DSV-Vereinsskischule, der Ausrichtung des „Zwergerlrennens“ , der Skitagesfahrt zum Hochkönig und der Saisonabschlussfahrt ins Stubaital standen auch noch weitere - auf den ersten Blick nicht unbedingt einem Wintersportverein zuzuordnende- Veranstaltungen im Skiclub-Kalender des Jahres 2016/17. So sind im Sommer der ELOTEC-Sponsorenlauf rund um Drachensee wie auch der Gibacht-Berglauf fest im Programm. Schromm wies auf den großen Erfolg des Berglaufs im letzten Jahr hin, als an den beiden Bergläufen zum Glaskreuz bzw. zum Voithenbergparkplatz wie auch an den Kinderläufen rund ums ATT rund 180 Sportler teilnahmen. Dieses Jahr ist der mittlerweile 12. Gibacht-Berglauf mit der Durchführung der Bayerischen Meisterschaften für Junioren und Senioren im Berglauf gekoppelt. Regelmäßige Mountainbike- wie auch Nordic-Walking-Touren, die Skigymnastik im Herbst oder das Fitness-Training am Montagabend gehören zum festen Programm vieler Breitensportler.

Im Winter stand neben dem Deutsch-Tschechischen-Freundschaftslauf im Februar, der dieses Mal vom befreundeten Skiclub Domazlice ausgerichtet wurde, auch die Durchführung des Mountain-Runs am Faschingsdienstag an. Drei Tage vorher war der Skiclub Ausrichter eines Langlaufrennens mit Wertung zum Meister-Nordic-Cup und der Nordbayerischen Meisterschaften in der Staffel. Die Durchführung und Organisation im Vorfeld und vor Ort brachte dem Verein nur positives Feedback ein, weshalb der Skiclub Furth schon wieder für nächstes Jahr mit der Durchführung dieser speziellen Rennform betraut wurde.

Schromms Dank richtete sich an alle, die zum Erfolg all dieser Veranstaltungen ihren Beitrag geleistet haben, Helfer, Sponsoren, aber insbesondere auch an die Bergwachtbereitschaft Furth im Wald und die Stadtwerke Furth im Wald mit Herrn Hanff und Herrn Rossmann.

Dass das Vereinsleben nicht nur aus sportlichen Ereignissen besteht, versteht sich beim Skiclub von selbst. Eine von Kaiserwetter geprägte Herbstfahrt an den Königssee, die Besuche von Festen befreundeter Vereine, die Abhaltung einer Maiandacht, die von einer jährlich wachsenden Blechbläsergruppe umrahmt wird, sowie natürlich die Durchführung des traditionellen Brettlhupferballs und erstmals die Einladung zu einer „Helferfeier“ rundeten das Zusammensein und Zusammenarbeiten im Skiclub ab.

 

Neuwahlen durchgeführt: zwei neue Gesichter in der Vorstandschaft

Nach dem Verweis von Schromm auf den aktuellen Mitgliederstand von 610 Mitgliedern (davon 446 Erwachsene und 164 Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre) sprach Michael Mühlbauer als Vertreter der Stadt seine Grußworte, ging auch auf die Elektrifizierung des Lifts ein und bezeichnete den Skiclub als „eines der Aushängeschilder unserer Stadt, unserer Region“, bei dem man es auf den ersten Blick sehe, „dass es läuft“. Nach den einzelnen Berichten der Sportwarte Alpin durch Christian Franz und Nordisch durch Gerhard Würz und dem der Jugendleiterin Sabine Burger folgten noch die Ausführungen des Kassiers Sepp Stauber und der Kasenprüfer Xaver Dengscherz und Thomas Späth, bevor die Neuwahlen durchgeführt wurden.

Sepp Stauber und Christian Franz stellten sich nicht mehr zur Wahl, weshalb sich Schromm bei beiden mit einem kleinen Präsent für die geleistete Arbeit bedankte. Mit Thomas Späth als Kassier und Simon Löffelmann als Sportwart Alpin wurden zwei neue, aber doch sehr vertraute Gesichter in die erweiterte Vorstandschaft gewählt. Sonst änderte sich nichts und Wolfgang Schromm wird zusammen mit Max Franz als seinem Stellvertreter, Steffi Macharowsky als Schriftführerin und Gerhard Würz als Sportwart Nordisch den Verein in seinem 95. und 96. Lebensjahr führen. Als zweiter Kassier wurde Inge Buschek gewählt, Kassenprüfer sind Sepp Stauber und Xaver Dengscherz, Sabine Burger wurde wieder als Jugendleiterin bestätigt und als Beisitzer unterstützen Richard Kraus, Simon Stauber, Klaus Buschek, Korbinian Groß, Markus Thurner, Christian Buschek, Elisabeth Groß, Christian Franz, Karl Macharowsky, Ferdinand Würz und Martina Buschek den erfolgreichen Verein. Der Skiclub kann beruhigt in die Zukunft blicken.

 

 

 

 

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