Februar 2019

Stadtmeisterschaften im Slalom am Voithenberg

Ein Event folgt auf das andere am Voithenberg. Fanden letzten Samstag noch die Stadtmeisterschaften im Riesenslalom statt, so stand diesen Sonntag der Spezialslalom an. Dieser konnte erstmals seit vielen Jahren wieder durchgeführt werden – und dies zur großen Freude zahlreicher Teilnehmer, die den guten Schnee, beste Bedingungen und Sonnenschein am Steilhang des Voithenbergs genossen. Schon vor dem Start sammelten sich Kinder und Erwachsene beim Starthäuschen am Steilhang und bereiteten sich auf den Lauf, den Alpinwart Simon Löffelmann gesetzt hatte, vor. War bei den Kindern teils die Anspannung zu spüren, so schwankte bei den Erwachsenen die Stimmung zwischen Gaudi und Ernst. Erinnerungen an Rennen aus der Kindheit kehrten zurück und alle freuten sich darauf, sich der besonderen Herausforderung eines Slaloms zu stellen. Im Verlauf des Rennens zeigte sich, dass doch einige recht gekonnt die Kippstangen aus dem Weg boxten, um in möglichst direkter Linie die Tore zu meistern. Kinder und Erwachsene hatten dieselbe Strecke zu bewältigen mit dem Ziel kurz nach dem zweiten Steilstück. Besonders cool fanden es die Kinder des Skikurses, der dieses Wochenende auch vom Skiclub durchgeführt wurde, dass sie als Abschlussrennen an einem echten Slalom mitmachen durften. Und so war es auch ein Highlight für die Zuschauer, als die Skikurs-Kids ihre Skilehrer bis ins Ziel lautstark anfeuerten. Bei den Kindern und Jugendlichen fuhren Sophie Reitmeier (01:02.49 Min.) und Georg Macharowsky (01:00.13 Min.) die Tagesbestzeiten, bei den Erwachsenen beeindruckten Nina Heinrich aus der Gästeklasse (00:48.05 Min.) und Claus Eckert (00:48.99 Min.) mit ihren Tagesbestzeiten. Bei der Siegerehrung überbrachte Sportreferent Toni Schmidt die Grüße der Stadt Furth im Wald, freute sich, dass am Voithenberg so viel Leben sei und bedankte sich beim Skiclub Furth im Wald für die Organisation und Durchführung der Rennen. Sportwart Alpin Simon Löffelmann war die Freude über ein weiteres tolles Rennen anzusehen und zeichnete alle Podestplätze mit Medaillen und Urkunden aus. Überraschend für alle Anwesenden ergriff dann der älteste Starter, Franz Fuchsbüchler, das Wort und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Tradition der Stadtmeisterschaften dieses Jahr mit so viel Elan und Begeisterung und mit viel Spaß für alle Teilnehmer gelebt wurde. Er dankte Simon Löffelmann für sein Engagement und versprach, nächstes Jahr wieder am Start zu sein. Dies zeigte auf beeindruckende Art und Weise, dass es für einige Further Familien einfach dazugehört, mit Kind und Kegel bei den Stadtmeisterschaften dabei zu sein.

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2019 von Karl Macharowsky (Kommentare: 0)

Stadtmeisterschaftsfieber am Voithenberg

Die Vorfreude war groß: seit 2012 hatten schließlich keine Stadtmeisterschaften mehr stattgefunden. Heuer aber gibt es reichlich Schnee und so nutzten die Organisatoren des Skiclubs Furth im Wald die Gunst der Stunde und luden zu den Alpinen Stadtmeisterschaften im Riesenslalom ein.

Der neue Sportwart Alpin des Skiclubs, Simon Löffelmann, war auch der Kurssetzer der Strecke, die am frühen Freitagabend mit 32 Toren ausgeflaggt worden war. Der Kurs war schnell und anspruchsvoll, und wie bei den Profis wurde vor dem Start eifrig darüber diskutiert, wie welches Tor anzufahren sei und wo die größten Hindernisse auf dem Weg zum Ziel seien.

Die Kinder bis Schüler 10 starteten ab der Mittelstation des Lifts. Matthias Reinhardt und Steffi Macharowsky gaben am Kinderstart das Kommando „Drei, zwei, eins – ab!“ und schon sausten die Kids flotten Schwungs den Berg hinab. Heftig angefeuert von den Eltern und Großeltern gaben die Kleinen ihr Bestes. Tagesbeste auf der Kinderstrecke waren Alexander Buschek bei den Jungs und Hannah Bindl bei den Mädels.

Ab dem Jahrgang Schüler 11 musste dann schon der Steilhang gemeistert werden. Und am Starthäusl ganz oben am Steilhang war dann auch alles geboten, was zu einer Further Stadtmeisterschaft gehört: Stürze vermeintlicher Favoriten, das ewige Familienduell des Fellner-Clans, wer denn heuer der Birgit am nächsten kommen könnte, oder auch den Lehminger´schen Überraschungsmoment, als kurzerhand die Telemarkski ausgepackt wurden. Was alle Starter aber verband, war die Freude darüber, dass dieses Rennen wieder ausgetragen werden konnte und so war es letztendlich (fast) egal, wer denn nun tatsächlich der Schnellste war.

Aufgrund des Wetters – es regnete und schneite heftig -  wurde die Siegerehrung im Liftstüberl durchgeführt. Der Skiclub konnte als Ehrengast den Ersten Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, Sandro Bauer, begrüßen, der sich in seinem Grußwort für die Unterstützung des Vereins bedankte, der der Stadt immer mit Rat, aber auch mit Tat helfe, wenn er gefragt werde. Rennchef Simon Löffelmann und 2. Vorsitzender Max Franz bedankten sich bei der Bergwachtbereitschaft Furth im Wald, die den Sanitätsdienst für dieses Rennen stellte, aber Gottseidank nicht zum Einsatz kam, wie auch bei den Stadtwerken Furth im Wald für die Pistenpräparation und sonstige Hilfe. Die Teilnehmer wurden mit Medaillen, Urkunden und einem „Goldpokal“ ausgezeichnet. In die Wertung der Stadtmeisterschaften kamen die Teilnehmer aus Furth (wohnhaft oder Mitglied in einem Further Verein), alle auswärtigen Teilnehmer wurden in einer Gästeklasse gewertet. Die Tagesbestzeiten bei den Damen fuhr erwartungsgemäß Birgit Fellner; bei den Herren war dieses Mal Florian Schmidberger der Tagesschnellste. Beide wurden noch mit Liftstüberl-Gutscheinen beschenkt.

Nach dem Gruppenfoto vorm Liftstüberl nahmen die Kinder stolz ihre Medaillen mit nach Hause; im Liftstüberl wurde dann noch kräftig der eine oder andere Titel gefeiert. Und alle warten nun sehnsüchtig ab, ob es nicht heuer doch noch zu einer weiteren Stadtmeisterschaft reichen könnte: das Wort „Slalom“ war überall zu hören, nicht zuletzt beflügelt von Simon Löffelmanns Ankündigung, dass man von Seiten des Skiclubs alles unternehmen werde, einen solchen auszurichten, wenn es die Schneelage erlaube. Und so gibt es vielleicht heuer noch neue Chancen - zur Titelverteidigung, zur Revanche, zum Sieg. Auf alle Fälle aber zur Freude am alpinen Skisport am heimischen Voithenberg!

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2019 von Steffi Macharowsky (Kommentare: 0)